ralf-zahn

Effekt-Trainings für Kreativität, Marketing und persönlichen Erfolg

Korrektorat – Lektorat

Wo ist denn da der Unterschied?

Brauche ich für meinen Roman, das Kochbuch, den Werbeflyern oder den Zeitungsartikel
eigentlich ein Lektorat – oder genügt nicht auch ein einfaches Korrektorat? Diese Frage
kann man erst beantworten, wenn man die Unterschiede zwischen beidem kennt …

 

Korrektorat

Hierbei wird die richtige Schreibweise einzelner Wörter, die Ausdrucksweise und die korrekt
angewendete Interpunktion überprüft. Das bedeutet, dass auf Rechtschreibung, Grammatik und
Zeichensetzung geachtet wird. Darauf zum Beispiel, dass es „Atmosphäre“ statt „Athmosphäre“ heißt.
Auch Sätze wie „Hab ich dich das so gelernt?“ werden korrigiert, und natürlich kommt das Komma
auch an die Stelle, an die es gehört.

Zudem werden bei einem Korrektorat Worttrennungen überprüft und gegebenenfalls verbessert.
Sodass es am Ende nicht „Vers-endung“ anstatt „Ver-sendung“ heißt oder „Gas-traum“  obwohl
doch der „Gast-raum“ gemeint war.

Hier wird es Zeit, die Erwartungen ein bisschen zu dämpfen. Selbstverständlich ist es das Ziel des Korrektors,
ALLE Fehler hinsichtlich Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung in
einem Ausgangstext zu finden, zu erkennen und zu eliminieren. Tatsache ist aber, dass es kaum
ein Druckwerk gibt, das KEINE Fehler aufweist; kein seriöser Korrektor kann die absolute Fehlerfreiheit
garantieren. Selbst der Branchenverband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) geht davon aus,
dass in einem „gut“ korrigieren Text immer noch ungefähr 5 Prozent aller Orthografie-, Interpunktions-
und Grammatikfehler nicht entdeckt werden.

 

Lektorat 

Auch hierbei wird zunächst geprüft, ob Grammatik, Orthografie und Interpunktion richtig sind,
also ein Korrektorat vorgenommen. Darüber hinaus werden Wortwiederholungen
gestrichen, Unverständliches so umformuliert, dass es die Leserschaft je nach Zielgruppe verstehen kann.
Überprüft werden auch logische Zusammenhänge im Text, Gliederung und Stil. Auch ob der Titel
eines Werkes sinnvoll und verständlich ist, zum Inhalt passt und die Zielgruppe trifft, wird beim
Lektorat beachtet, ebenso wie das Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen, korrekte Anwendung des Impressums usw.

Was Stil und Inhalt eines Textes betrifft, hängt viel vom „persönlichen Geschmack“ ab.
Dem einen mögen Formulierungen wie „Er goss ihr ein Glas Wein ein“ gefallen; einem anderen wäre das
ein Graus, und er würde „Er schenke ihr Wein ein“ daraus machen. Hier kommt es auf das Sprachgefühl
des Lektors an – und das kann sich durchaus von dem der Autorin, des Verfassers unterscheiden.

Stilistische und/oder inhaltliche Änderungen sind beim Lektorat daher als Vorschläge zu verstehen.
Es liegt letztendlich also einzig am Auftraggeber, ob er ihnen folgt oder nicht.

 

Probieren Sie’s aus 

Gerne biete ich Ihnen ein kostenloses Probekorrektorat oder -lektorat an. Dabei ist es egal, ob Sie einen Roman,
ein Rundmail einen Zeitungsartikel, einen Flyer, Blog oder eine Werbebroschüre geprüft
haben wollen. Schicken Sie mir einfach

zum Korrektorat maximal 5 Seiten Ihres Textes per Mail oder Post, die ich dann auf Rechtschreibung,
Grammatik und Zeichensetzung überprüfe und korrigiert an Sie zurücksende

zum Lektorat maximal 3 Seiten Ihres Textes, die ich zusätzlich zum Korrektorat auf
Wortwiederholungen, Stil und Logik überprüfe und korrigiere.

Selbstverständlich dürfen Sie mich auch einfach mal anrufen oder mir ein E-Mail schreiben,
um ein unverbindliches Angebot einzuholen.

Tel.: 07221 – 80 19 772
Mail: kontakt@ralfzahn.de

 

Ich freue mich auf Sie!

Ganz liebe Grüße