Ralf Zahn

Es ist ja der Wahnsinn: In Deutschland gibt es rund 1.500 Publikumszeitschriften.
Hinzu kommen mehr als 8.000 Fach- und wissenschaftliche Zeitschriften. Und dann
noch all die Tageszeitungen, Anzeigenblätter, Onlinemagazine …
Und fast alle suchen dringend redaktionellen Nachwuchs. DIE Chance für Menschen,
die als Redakteur oder Redakteurin ein- bzw. umsteigen wollen!

 

Was hat ein Redakteur überhaupt zu tun?

Grundsätzlich geht es darum, die Inhalte der Zeitschriften usw. mit jeder Menge
Kreativität zu planen. Das fängt schon damit an, die Themen festzulegen und zu
recherchieren, Interviews zu organisieren und Zeitabläufe zu koordinieren. Da müssen
externe Autoren und Journalisten gebrieft, Beiträge redigiert und natürlich auch Artikel
selbst geschrieben werden.

 

Wo werden Redakteure gebraucht?

Bei Zeitschriften, Magazinen, Zeitungen, bei PR-Agenturen, im Rundfunk und den
neuen Medien, also im Internet als Online-Redakteur sowie bei einigen Verlagen als
Fachredakteur, in der Werbung und bei Unternehmensberatungen gibt’s ständig freie Stellen.

 

Gibt es eine Ausbildung zum Redakteur?

Ja und nein – eine festgelegte Ausbildung gibt es nicht. Die besten Chancen hat,
wer ein Studium vorweisen kann (das muss gar nicht unbedingt Journalismus, Publizistik,
Medienwissenschaft, oder Ähnliches sein). Noch besser klappt der Berufseinstieg, wenn
schon während des Studiums Erfahrung im redaktionellen Bereich gesammelt werden.
Die bietet zum Beispiel ein Praktikum in einer Redaktion oder auch die Mitarbeit als freier
Journalist.Damit ist es meist nicht mehr weit bis zum ca. zweijährigen Volontariat bei
einem Verlag oder in einer Redaktion, der eigentlichen „Ausbildung“.
Aus- und Weiterbildungen an speziellen privaten oder öffentlichen Journalistenschulen
sind ebenfalls fast immer eine prima Eintrittskarte in den Job. In aller Regel muss da aber
erst mal ein Aufnahmetest bestanden werden, der es oft ganz schön in sich hat. Einige
Redaktionen und Schulen verlangen vom Bewerber auch Arbeitsproben der bisherigen
journalistischen Tätigkeit.

 

Fernstudium als Alternative

Gerade für Quereinsteiger bietet sich auch ein Fernstudium im Bereich „Journalismus“ an.
Der riesige Vorteil: Man istg zeitlich und örtlich unabhängig. Während eines solchen
Fernstudium werden in der Regel Aufgaben gestellt und Übungen erarbeitet, also auch
„echte“ Artikel geschrieben. Die können später prima als Arbeitsproben zur Bewerbung
in der Redaktion oder beim Verlag eingereicht werden.

 

Was verdient man denn so als Redakteur?

Grundsätzlich hängt das Gehalt von der Stelle und dem Alter bzw. der Berufserfahrung ab.
Auch die Branche, die Unternehmensgröße und der Firmensitz spielen eine Rolle.
Im Durchschnitt aber kann man davon ausgehen, dass man in den ersten Jahren so ungefähr
3.100 € bis 3.300 € in der Tasche hat.

 

Fazit

Gerade in der heutigen Zeit ist der Beruf der Redakteurin oder des Redakteurs spannender,
kreativer und interessanter denn je. Die Ausbildung (Volontariat) wird zwar nicht gerade üppig
bezahlt; als „fertige“ Fachkraft in diesem verantwortungsvollen Beruf kann man in aller Regel
aber mehr als gut vom Gehalt leben. Das A und O um als Redakteur Fuß zu fassen sind und bleiben
jedoch aussagekräftige Arbeitsproben, eine fundierte Ausbildung und der Spaß daran, mit Menschen
zu arbeiten, zu schreiben sowie eine große Portion Neugierde.

 

Mehr Infos

(auch zum Video-Coaching „Journalismus“ nach den Richtlinien des Deutschen Presseverbandes,
des Deutschen Journalisten Verbandes und der dju-verdi)

Tel.: 07221 – 80 19 772
Mail: kontakt@ralfzahn.de

 

Ich freue mich auf Sie!

Ganz liebe Grüße

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