Mailings – gut geplant ist schon gewonnen

Mailings – gut geplant ist schon gewonnen

90 % aller Mails landen von vorne herein im Papierkorb.
Grund dafür ist selten ein unpassender Inhalt – sondern die falsche Planung des Absenders …

Ist schon irre, wenn man sich das so überlegt: Da sitzt man stundenlang an diesem einen Text. Man macht sich Gedanken wie der größte Philosoph, feilt an den Worten herum, ersinnt die knackigste Headline und stellt mühsam eine Liste von Empfängern zusammen, die doch super passen müssten. Und dann, am Abend, völlig fertig mit der Welt, schickt man sein Mailing mit der neuesten Produktvorstellung endlich los. Puh, geschafft! Rechner aus, glücklich sein, nach Hause gehen. Und sich auf die vielen hundert Rückmeldungen, Bestellungen, Anfragen freuen.

Nur 10 Antworten auf 100 Mails

Der nächste Morgen: Gespannt schaut man auf die Statistik. Die Augen werden größer, das Gesicht länger, die Gedanken wirrer.
WAS IST DAS DENN?
Was ist da wieder schiefgelaufen? Warum um alles in der Welt hat kaum jemand die Mail geöffnet und angeguckt? Erkennt denn niemand, wie toll das ist, was ich da mühsam ersonnen und verschickt habe?
Doch. Bestimmt erkennt das jeder – der die Mail auch gelesen hat. Aber das sind in der Regel nur 10 % der Empfänger einer Mailing-Aktion. Der große Rest verbannt die Neuigkeit einfach mal eben per Mausklick in den virtuellen Reißwolf.

Woran liegt das?

Was viele nicht richtig machen: Sie versenden ihre Mails zur falschen Zeit. Das fängt schon mit dem Monat an. Aus dem Marketing weiß man, dass zum Beispiel der Juni ein echter „Killermonat“ für Mailings ist. Klar. Da sind die Leute im Urlaub, draußen ist es heiß, und wer trotzdem im Büro sitzt, denkt eher ans Freibad als an irgendwelche Neuvorstellungen. Viel besser sieht‘s im Oktober aus. Das ist der Monat, in dem die meisten Mailing-Aktionen einen überdurchschnittlichen Erfolg haben.
Aber auch jeder einzelne Tag entscheidet über Erfolg oder Misserfolg einer Produktvorstellung per Mail. Grundsätzlich lässt sich sagen: Wer vor dem Wochenende noch schnell seine Mails abschickt, damit sie am Montagmorgen direkt vom Empfänger gelesen werden können, hat‘s nicht kapiert. Wer sich aber am Mittwoch oder – besser noch! – am Donnerstag die Mühe macht, auf „Senden“ zu drücken, der ist erfolgsmäßig ganz vorne mit dabei.
Richtig clever ist, wer seine Aktion nicht nur per Kalender, sondern auch noch nach der Uhr plant. Ist ja auch logisch: Wer öffnet seine Mails schon montags um 20.00 Uhr, wenn gerade die Tagesschau läuft? Oder morgens um sieben, auch wenn die Welt da angeblich noch in Ordnung ist? Nee, nee – viel besser ist es, wenn das Mailprogramm beispielsweise um 11.00 Uhr oder um 15.30 Uhr „Pling“ macht. Dann sind die Empfänger aufmerksam und interessiert, dann sind sie offen für Neues.

Privatkunden haben andere Zeiten

Und jetzt kommt der Schock: Alles, was Sie bis jetzt gelesen haben, können Sie vergessen – jedenfalls wenn Sie im B2C-Bereich arbeiten, also Ihre Kunden direkt ansprechen. Da sieht die Sache mit den Zeiten wieder ganz anders aus.
Werbemails oder interessante Angebote werden von Kunden nämlich nur selten während der normalen Arbeitszeit gelesen. Und wenn doch, dann folgen sie dem Call to act, der Handlungs- oder Kaufaufforderung, kaum. Klar: Wer bestellt schon etwas von seinem Computer im Büro aus?
Mails zwischen 18.00 Uhr und 19.45 Uhr haben hier sehr gute Chancen, Aufmerksamkeit zu erregen.
Der Freitagabend (nach Arbeitsende) und der Samstagabend (nach dem Wochenendeinkauf) sind gute Tage für Mailingaktionen. Und – man mag es kaum glauben! – der Sonntagvormittag so gegen 11.00 Uhr. Denn dann ist das Frühstück beendet, das Mittagessen oder der Sonntagsausflug ist noch in der Planung. Zeit genug, noch schnell mal die Mails zu checken …
Als verkaufsstarke Monate gelten im B2C-Bereich April und Mai (je nach Produkt, der Sommer steht vor der Tür) und vor allem Oktober, November und Dezember. Auch der Januar darf hier nicht außer Acht gelassen werden; viele haben zu Weihnachten Geldgeschenke bekommen. Und die wollen jetzt unter die Leute gebracht werden.

Eine gute Struktur öffnet Tür und Tor

Ob nun im B2B- oder im B2C-Bereich: Noch erfolgreicher werden Mails, wenn sie nicht nur gut geplant, sondern auch noch bestens strukturiert sind. Von der Betreffzeile über die Headline und die Einleitung bis hin zum Text und zur Handlungsaufforderung. Stimmt das alles, sind die positiven Reaktionen auf die Mailing-Aktion schon fast garantiert.

Die besten Tipps von Marketing-Experten

Und wie das alles optimal zusammen funktioniert, erfahren Sie hier:

seite3

http://ralfzahn.de/optimale-mailings-und-pressemitteilungen/
Einfach das kostenlose Online-Training herunterladen und dann sofort Ihr nächstes Mailing erfolgreich starten!

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *