Auf geht’s – wir retten die Welt!

Auf geht’s – wir retten die Welt!

(und werden reich dabei)

In Paris sitzen sie wieder zusammen, die Damen und Herren der UN-Klimakonferenz. Lecker Essen, lecker Trinken und jede Menge Spaß. Klar, ein bisschen diskutieren sie auch. Darüber, wie man den CO2-Ausstoß reduzieren könnte zum Beispiel. Vielleicht aber auch darüber, wie sich der Weltklima-Profit steigern lässt …

Was jetzt? Wie bitte? Mit der Klimakatastrophe Gewinn machen?
Na logisch!
Man muss sich nur mal überlegen, wer sich eigentlich alles eine goldene Nase daran verdient, dass seit Jahren ein Weltuntergangsszenario propagiert wird, wie es das seit Nostradamus nicht mehr gegeben hat. Ganz neue Berufe sind durch die sogenannte „Erderwärmung“ entstanden. Oder hat vor 30 Jahren schon mal jemand etwas von einem Klimatologen gehört? Dabei ist die Klimatologie nicht mal eine „echte“ Wissenschaft, sondern ein Mischmasch aus Physik, Geologie, Meteorologie, Geographie und Ozeanographie. Weltweit sind wissenschaftliche Einrichtungen ausschließlich damit beschäftigt, das Wetter von einst mit dem von heute zu vergleichen und daraus Rückschlüsse auf das von übermorgen zu schließen. Und jetzt stellt euch mal vor, die würden eines Tages kommen und sagen: „Alles klar, Leute – das Klima ist okay soweit. Don‘t panic …“
Mensch, die würden alle arbeitslos!

Wind und Sonne – welche Wonne …

Lasst uns auch mal über die Hersteller von Windkraft- und Solaranlagen nachdenken. Die erleben seit Jahren einen Wahnsinnsboom. Klar! Nur echte Umweltschweine heizen heute noch mit Öl, Gas oder gar Kohle. Und Strom soll gefälligst auch sauber sein wie mit Persil gewaschen. Also schrauben wir uns wie die Geisteskranken diese hässlichen Solarpaneele aufs Dach – und die Hersteller dieser Dinger verdienen und verdienen und verdienen …

Hoffentlich Alliagothahukarlsruhambmannhei versichert …

In diesem Zusammenhang darf man natürlich auch die Versicherungskonzerne nicht vergessen. Ersten müssen Solaranlagen ja schließlich auch gegen die Folgen des Klimawandels (Sturm, Hagel, brütende Hitze …) versichert werden. Top!
Zweitens gibt es da den „Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen“, den die Vertreter dieser Zunft vor allem Häuslebauern gerne aufs Auge drücken. Übrigens auch noch gesetzlich untermauert, denn jeder Hausbesitzer ist verpflichtet, eine solche Versicherung mit mehr oder weniger großem Umfang abzuschließen. Doppeltop!

So macht man aus Dreck Geld

Aber damit ist der Reigen der Klimaprofiteure noch lange nicht komplett. Denn schließlich füllen sich mit den immer schrecklicheren Horrorprognosen auch die Staaten ihre Säckel. Neue Einnahmequellen wie beispielsweise die Ökosteuer werden erfunden, um das Desaster zu stoppen, welches früher „Klimaerwärmung“, heute seltsamerweise nur noch „Klimawandel“ heißt. Abgaben und Gebühren, die auch nur im Entferntesten etwas mit dem Klima zu tun haben, steigen seit Jahren für alle Haushalte rapide. Seien es die Müllgebühren, damit effizientere Verbrennungs- und Recyclinganlagen gebaut werden können. Oder die Abwassergebühren, in vielen Gemeinden inzwischen sogar Regengebühren (kein Witz!), hübsch-bunte Autoplaketten, um die Städte Smogfrei zu halten (was nicht funktioniert) und gebührenpflichtige Zertifikate, die belegen sollen, dass die Wohnung supertoll wärmeisoliert ist. Und gleichzeitig dürfen die echten Dreckschleudern wie Kraftwerke und Extrem-Stromverbraucher sich über Steuererleichterungen freuen. Und über lukrative Deals mit den sogenannten CO2-Zertifikaten, die sie kaufen und verkaufen können wie sie wollen! Da klimpert‘s ordentlich im Portemonnaie!

Darum war es am Rhein so schön

So – und jetzt mal Butter bei die tropischen Fische! Tatsache ist, dass die Gletscher schmelzen wie Magnum im Solarium. Aber das tun sie mittlerweile seit rund 10.000 Jahren. Genauer gesagt seit dem Ende der letzten Eiszeit. Vorher hat‘s die Dinger überhaupt nicht gegeben. Da war‘s nämlich so schnuckelig warm auf der Erde, dass es am Rhein Krokodile und Palmen gab! Und Sibirien war ein einziger Urwald mit Karibikflair. Klar, die Gletscher schmelzer schneller als früher. Aber man muss sich doch nur mal einen Eiswürfel angucken: Je kleiner der wird, desto schneller wird er flüssig …
Toll sind ja auch die Stimmen, die schreien: „Hilfe, sogar die Antarktis wird wärmer!“
Gaaaanz ruhig Brauner. Die Region um den Südpol hat eine Jahresdurchschnittstemperatur von -55 Grad Celsius. Quasi warm wird‘s da nur im Sommer mit durchschnittlichen Temperaturen von -25 bis 0 Grad an den Küsten und -40 Grad im Landesinneren. Sollte das globale Klima tatsächlich in den kommenden 100 Jahren um rund zwei Grad steigen – mal im Ernst: Da unten kümmert‘s doch keinen Pinguin!

Apropos die nächsten 100 Jahre …

Dank eines weltumspannenden Netzes an Satelliten und Messstationen sind Meteorologen heute in der Lage, das örtliche Wetter für die kommenden drei Tage (!) mit einer Trefferquote von rund 80 Prozent vorherzusagen. Alle Prognosen, die darüber hinaus gehen, gelten als unseriös. Weil das Wetter am Ende ja doch macht was es will. Aber wie das Klima in 50, in 100 oder sogar in 230 Jahren sein wird, das wollen die klugen Fachleute wissen? Mann, so ein Blödsinn!

Und wer ist mal wieder schuld? Ich!

Dass sich unser Klima wandelt, daran bestehen keine Zweifel.
Dass aber die Damen und Herren in Paris ernsthaft etwas dagegen unternehmen wollen – daran bestehen Zweifel!
Dass jemand auf Kohle (Wortwitz …) verzichtet und dem durchaus auch natürlichen Gang der Dinge seinen Lauf lässt – daran bestehen Zweifel!
Dass wir, Sie und ich und unser Nachbar, schuld an Wetterkapriolen, Polarschmelze, Tsunamis, Dürre, Überschwemmungen, Feuersbrünsten und warmem Golfstrom seine sollen – daran bestehen Zweifel!

So, genug aufgeregt. Jetzt steck ich mir erst mal ’ne Zigarre an, und dann fahr ich so lange mit meinem uralten Porsche ohne Kat durch die Gegend, bis die Nordseewellen direkt vor Köln rauschen. Mir doch egal, wenn Sylt dabei absäuft. Wer braucht schon Sylt …?

6 Comments

  1. Hallo Ralf, solch pfiffige Weltbetrachtung ist selten. Der Klimawandel – ein einträgliches Geschäft. Eben lese ich, dass Obamas neuesten Versuche zu Hause vom Kongress erst einmal abgeschmettert wurden. So läuft das halt…

    • Ralf Zahn sagt:

      Vielen Dank für den Kommentar, Gerhard. Und ich bin überzeugt davon, dass es auch diesmal wieder nur um Kohle – Verzeihung: um Geld geht …

  2. Raija sagt:

    Ralf, genauso sehe ich das auch. Die Panik mit dem Klimawandel ist reines Geschäftemachen und Volkeinschüchterung. Ich erinnere mich noch gut an den sauren Regen von einst. Und? Sind heute alle Wälder tot? Das schafft selbst die Formel 1 nicht! Wieder einmal ein amüsanter und lesenswerter Blog von Dir, den ganz ganz viele lesen sollten!

  3. Andreas sagt:

    Hallo, ich klinke mich hier auch mal ein. Klasse geschrieben, mit viel Witz zum ernsten Thema, nämlich dem buchstäblich möglicherweise globalsten Schwindel aller Zeiten. Wobei ich wichtige Argumente für weniger Verbrauch von Öl sehe, nämlich die Umweltgefahren bei der immer schwieriger und damit gefährlicher werdenden Förderung, z.B. Fracking, ökologisch brisante Tiefseebohrungen usw. Also so´n paar Solarpanele wären mir da lieber, als ein Ölteppich auf´m Meer….obwohl, dann kann ich eines Tages gleich am Strand den Tank von meinem Jaguar mit der Gießkanne auffüllen, um mal bei deinem Beispiel zu bleiben 😉

    • Ralf Zahn sagt:

      Natürlich hast Du recht, dass die Umwelt ja nicht gleich verdreckt werden muss. Obwohl – Öl schützt doch auch vor Sonnenbrand … einmal eintauchen, schon ist man sicher!

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